Archive for März, 2009

raum für unkontrolliertes leben

Donnerstag, März 19th, 2009

raum für unkontrolliertes leben

//ob

wir sind erfreut, dass es uns gelungen ist, folgendes konzept bei “kunst trifft kohl” zu plazieren:

“In die Schrebergärten, die gemeinhin als Raum größter sozialer Kontrolle gelten, schmuggle ich ein Trojanisches Pferd ein: den Raum für „Unkontrolliertes Leben“.
Dieser besteht aus einem Bau- oder Wohnwagen und ist 24 Stunden frei zugänglich. Darin befindet sich als Angebot zu einem entspannten Chillout zwischen all der Kunst eine Art Mediothek zur aktiven Nutzung durch den Besucher, sowie eine Longuemäßige Einrichtung, welche zum Entspannen und Abhängen einlädt. Sie ist u.a. mit Postern und Filmplakaten dekoriert. Diese reflektieren, wie auch die bereitgestellten Medien, überwiegend die immer stärkere Reglementierung, Überwachung und Rationalisierung unserer Lebenswelt, sowie unseres Lebensraumes. Die Skulptur dient als Laborartiges Biotop, das den Kontrast zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Wirklichkeiten und die daraus resultierenden Prozesse erforschen will.

Darüber hinaus bietet das BfKV seine normalen Dienstleistungen, wie „ich schaue kunst auch für sie“ zu unkontrollierten Bürozeiten an.”

“der versucht nicht zu lachen” “und er schafft es auch”

Montag, März 2nd, 2009

ich nenne es arbeit

// siku

„Ich nenne es Arbeit. Ein Projekt zur Befragung künstlerischer Identität“, von OliverBreitenstein.

Die Grenze zwischen Kunst und Alltag. Kann Zeitung lesen Kunst sein?

Das Kunstprojekt Oliver Breitensteins besteht darin, dass er in seinem Büro für Kunstvermittlung in Münster zu festgelegten Terminen Zeitung liest. Breitenstein bietet damit dem kulturell orientierten Zeitgenossen unter dem Branding der „kulturellen Teilhabe“ neben der Offerte „Ich schaue auch für Sie Kunst“ eine weitere kulturelle Dienstleistung an.
Ist das Kunst, was Oliver Breitenstein uns darbietet? Dieser Frage soll im Folgenden nachgegangen werden.
(more…)