Archive for Juni, 2009

Auf der Pirsch nach Rezipienten

Montag, Juni 22nd, 2009

Auf der Pirsch

//ob

Um mir die Frage “Interessiert sich wer für meine Kunst?”, besonders wenn sie nicht im Kontext einer Ausstellung oder des White Cubes gezeigt wird, zu beantworten habe ich mich als Professor Grizmek betätigt, Köder im öffentlichen Raum ausgelegt und mich dann mit einer Kamera bewaffnet gut getarnt auf die Lauer gelegt. Und die auch für mich überraschende Antwort lautet: Kunst interessiert tatsächlich Leute, die nicht dazu gezwungen werden, die sich ihr freiwillig und ungezwungen nähern können. Das ist doch toll und scheint danach zu schreien den öffentlichen Raum zu nutzen um kuratorische Praxis im Sinne der Kunstvermittlung zu tätigen, mit einem Wort, dem elitären Clübchen den Stinkefinger zu zeigen und ein bißchen Basisnähe zu beweisen. Also Leute macht mehr Ausstellungen im öffentlichen Raum, dem größten Schauraum der vorhanden ist. Überlasst ihn nicht der Telekom, McDonalds und dem Ordnungsamt.
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Lust auf ein paar Tage München?

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Ausschreibung Artist-in-Residence851 - Ein etwas ungewöhnliches Künstlerstipendium in München”:

851 stipendium

Artist-in-Residence851: Ein Künstler, ein Raum, zwei Tage im Rahmen von München851. München851 ist ein Experiment, bei dem sich die freie Kulturszene vernetzt und zeigt – initiiert von Münchner Kulturschaffenden.
Um der bildenden Kunst eine Plattform zu bieten, laden wir Künstler für 2 Tage in das 851-Oberlicht-Atelier im kulturbesetzten Abrisshaus Schellingstr. 24 ein.

Nach dem Abriss ist eine Ausstellung mit den entstandenen Arbeiten in neuen Räumen geplant.

Jury: Klaus von Gaffron (Künstler, Vorsitzender BBK), Yvonne Leinfelder (Künstlerin, lothringer13/laden), Prof. Dr. Stefan Römer (Künstler, Prof. für neue Medien AdBK). Achtung: Erster Jury-Termin Ende dieser Woche!

Alle Informationen unter
http://www.sub-bavaria.de/wiki/Artist-in-Residence851

Ein Projekt im Rahmen von München851, unterstützt vom lothringer13/laden,
der Galerie von Roit und sub-bavaria. “

Aktuell vorhandene Aktien zur Förderung des “Unkontrollierten Lebens”

Dienstag, Juni 16th, 2009

Zum Bestellen einfach eine Email mit der jeweiligen Nummer schreiben oder kurz anrufen.
Je Aktie 20 Euro.
Email: breitol(at)muenster.de
tel.: 017624090410

Größe jeweils 10 x 7 cm oder 10 x10 cm.

Zum Vergrößern bitte anklicken.

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Kohl Kunst

Montag, Juni 15th, 2009

sarah lucas im garten?

// Text und Fotos Andreas Clausing


Notizen nach einem Spaziergang durch das Gespinst von Kunst trifft Kohl.


„Wie er das wissen könne? fragte sie. Der Wind drehe sich oft.“
(V. Woolf)

Man ärgert sich oder runzelt [überlegen überlegend] die Stirn über Menschen [oft ältere Herren, Begleiter!] mit Stimmen, die hinter einem sagen: Schau! Damit kann man endlich etwas anfangen. Man erkennt, was es sein soll. Da darfst du Kunst zusagen … Respekt! Eine ordentliche Arbeit, die erkennbar ordentlich Arbeit gemacht hat. Den Titel denkend spricht man ihn nicht aus: Banause[n]! Aber könnte man ihn tatsächlich abseits esoterischer Schöpfungsgeschichten, ins Banale transformierter Heils-Programme oder über bis ins Universumswitzmark „erweiteter Kunstbegriffe“ wirklich begründen: Dieses im Kern arrogante Ärgern, Runzeln, Beschimpfen? (more…)

copyright identity

Sonntag, Juni 14th, 2009

identität gesucht



Ollllle
lies mal was der da schreibt und dann schick es an die Kulturindustrie. Wir wollen ja ganz bestimmt keine Namen nennen. Und wenn wir nun aber schon dabei sind Pädagogisch zu werden, dann verweisen wir noch kurz auf diese Seite.

Und bitte die obige Nummer nicht mehr anrufen. Ich frage sie nicht mehr ab.

Mamakarzinom in Zuckerbrust diagnostiziert?

Sonntag, Juni 14th, 2009

mit zuckerbrust und peitsche

alle fotos: r. koselleck

Scheinbar wurden von einem Gärtner kein Krebs, sondern ein Wespenbefall in einer Zuckerbrust von Ruppe Koselleck diagnostiziert und er hat die Brust mit Hilfe eine Gartenschlauches amputiert, wie auf den folgenden Dokumentationsfotos zu sehen ist:

mit zuckerbrust und peitsche

Weitere Brüste wurden dagegen nicht sauber amputiert, sondern von Wüstlingen auf Grausamste verstümmelt. Was uns zutieft betroffen macht und an barbarische Sexorgien denken lässt, in denen die Vertreter des weiblichen Geschlechtes Opfer unvorstellbarer Sexpraktiken wurden, von vor Testosteron strotzenden, Keule schwingenden, Fell bekleideten Machisimos dazu mißbraucht Objekte der Lust zu sein. Scheinbar ist für Manche Bier und Titten auch heute noch der Inbegriff desssen, worum es im Leben geht.
Hier nun wurden die Kunstbrüste auf allerschlimmste geschändet, was befürchten lässt, dass der geneigte Betrachter- der ja hier eigentlich aus Insekten bestehen sollte- mittlerweile soviel Partizipation übt, dass von der Kunst nix mehr übrig bleibt .- was wiederum bei Insekten und Naturgewalten begrüsst worden wäre.

titties and beer

Nomadische Strukuturen: BfKV unterwegs auf dem Breulfest, Neues vom RfUKL

Samstag, Juni 13th, 2009

in the art ghetto

//ob

Wir hatten heute mal wieder eine jene Gelegenheiten das BfKV dem geneigten Publikum vorzustellen. Dazu praktizierten wir eine temporäre Ghetto Architektur gemischt mit klassichen Leinwandarbeiten. Vermitteln konnten wir einiges( die Rezipienten entwickelten an einigen Objekten und ihrer Vermittlung sowas wie Vergnügen - es wurde sogar gelacht. Man hält es nicht für möglich.), und auch gelang es uns auch mal wieder erfolgreich Teilhaber am unkontollierten Leben gewinnen. Was sehr schön ist, denn wenn die Installation fortlaufen soll, werden wir wohl ab und an mal neue TV usw besorgen müssen. Wer also die Idee des Unkontrollierten Lebens förden will, kann dies mit dem Erwerb einer Förderaktie gerne tun.

sie schaut kunst für mich

Deshalb schnell einige aktuelle Impressionen vom Raum fUKL:

rfukl

sortierstation?

sortierstation

Zum Schluss noch Kunsthund Bobby:

ich knurre auch für sie.

Werden Sie Franchise Partner von BfKV

Mittwoch, Juni 10th, 2009

Unternehmensschild

Franchise-Lizenz

Durch den Erwerb dieser Lizenz in Form eines Schildes mit dem Unternehmensschriftzug und dieser urkundlichen Bestätigung wird der Lizenznehmer Teil der global agierenden Unternehmenskette „Büro für Kunstvermittlung(BfKV)“ und ist berechtigt eine eigene Filiale des BfKV zu eröffnen und diese zunächst ein Jahr zu betreiben. Das Mutterhaus des Konzerns behält sich Überprüfungen der Qualitätsstandards bei den Lizenznehmern vor. Bei Nichteinhaltung der üblichen BfKV Qualität behält sich der der Lizenzgeber den Entzug der BfKV-Lizenz vor.

Alle Lizenznehmer sind auf der BfKV Internetpräsenz einsehbar.

Um die Lizenz rechtsgültig werden zu lassen, wird eine Gebühr von 50 Euro fällig.

Einschussloch im CUBA

Dienstag, Juni 9th, 2009

Einschussloch im CUBA

Per elektronischem Brief erreichte uns folgendes Schreiben:

“Tathergangsschilderung in Betreff beschädigter Fensterscheibe im Kunstraum CUBA-Foyer”

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Weber,

hiermit bekenne ich mich zu höchstwahrscheinlicher Beschädigung einer Fensterscheibe im CUBA-Kunstraum.
„Höchstwahrscheinlich“ deshalb, weil ich selbst angesichts der Geschwindigkeit der ausgeübten Kunstaktion die oben bezeichnete Beschädigung nicht wahrgenommen habe bzw. nicht wahrnehmen konnte. Die Beweislast ist allerdings erdrückend.
Hauptbelastungszeuge ist in diesem Falle Herr Oliver Breitenstein, der ebenfalls die Beschädigung selber nicht wahrnehmen konnte, mir aber glaubhaft darlegen konnte, dass er vor der Ausübung der betreffenden Kunstaktion bewusst und explizit keine Beschädigung an der Scheibe wahrnehmen konnte, hinterher sehr wohl. (more…)

Erfolgreiche Gründung einer kapitalistischen Vereinigung

Dienstag, Juni 9th, 2009

Mitglieder einer Kapitalistischen Vereinigung

//ob

Verlockt durch die Möglichkeit, Teilhaber am Unkontrollierten Leben zu werden, haben einige die Chance am Sonntag genutzt und Förderaktien ohne Stimmrecht erworben. Damit hat die finanzielle Absicherung des Unkontrolierten Lebens begonnen. Nachdem nun auf diesem Wege der Bauwagen schnell und endgültig in den Besitz des BfKV übergegangen sein wird, denken wir darüber nach Kleinstaaten auf karibischen Inseln in Räume für Unkontrolliertes Leben umzuwandeln. Zu diesem Zwecke werden wir mit dem BfKV und dem Museumsshop des Berliner Kunstvereins auf dem Breulfest kapitalistisch intervenieren.